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Augen auf - Ertrinken verhindern

 

Jedes Jahr ertrinken mehrere hundert Menschen in Deutschland. Allein im vergangenen Jahr waren es 393. Darunter waren auch 13 Kinder im Alter bis zehn Jahren, die in Gewässern ihr Leben verloren.
Jeder Tote ist einer zu viel. Die DLRG setzt sich seit bestehen dafür ein, dass Menschen ihre Freizeit am und im Wasser in Sicherheit verbringen können. Eine der wichtigsten Säulen dafür ist die Aufklärung.

Gefahren im und am Wasser werden zu oft unterschätzt. Schon unscheinbare und flache Gewässer, wie das Planschbecken im Garten, der Gartenteich oder der Bach in der Nachbarschaft können gerade für kleine Kinder schnell zur tödlichen Falle werden.

Wir wollen keine Angst vor dem Wasser schüren. Im Gegenteil: wir freuen uns, wenn gebadet und geschwommen wird. Wasser kann viel Freude bringen. Aber nur, wenn wir ihm mit Respekt begegnen. 
Aber warum etrinken Menschen überhaupt? Die Hauptgründe sind jedes Jahr die selben

Warum ertrinken Menschen

Die fünf größten Faktoren sind:

  1.  Unzureichende Aufsicht: Kinder müssen in der Nähe von Wasser immer beaufsichtigt werden, um Unfälle zu vermeiden. Deshalb appellieren wir an alle Eltern, vor allem von Nichtschwimmer-Kindern: Passt immer auf, wenn euer Kind im oder am Wasser ist! Schwimm- und Auftriebshilfen wie Schwimmflügel bieten keinen sicheren Schutz vor dem Ertrinken. Legt das Handy beiseite. 
     
  2. Mangelnde Schwimmfähigkeiten: Schwimmen lernen ist die beste Versicherung gegen das Ertrinken! Ein Kind kann erst richtig schwimmen, wenn es mindestens die Anforderungen des deutschen Schwimmabzeichens Bronze erfüllen kann.
     
  3. Unachtsamkeit: Viele Menschen ertrinken, weil sie beim Schwimmen oder in der Nähe von Gewässern unvorsichtig sind oder ihre Fähigkeiten im Wasser überschätzen.
     
  4. Alkoholkonsum: Der Konsum von Alkohol beeinträchtigt das Urteilsvermögen und die Selbsteinschätzung. Das erhöht das Risiko, im Wasser in Schwierigkeiten zu geraten.
     
  5. Unerwartete Strömungen: In Flüssen oder im Meer können Strömungen sehr stark sein. Dadurch können selbst erfahrene Schwimmer in Gefahr geraten.

Ein Blick auf die Zahlen

Schaut man sich die Zahlen an fällt auf, dass vor allem eine Gruppe immer wieder im Wasser ums Leben kommt. In den Altersgruppen der 11 bis 20, sowie der 21- bis 30-Jährigen kamen im vergangenen Jahr 73 Menschen ums Leben, 72 davon waren männlich. „(…) Selbstüberschätzung und Übermut (sind) leider weit verbreitet“, so Ute Vogt, Präsidentin der DLRG. Auch sei „(…) der Konsum von Alkohol mitursächlich für tragische Unfälle.“
Insgesamt waren 82% aller in Deutschland Ertrunkenen Menschen, bei denen das Geschlecht bekannt war, männlich.

Alle weiteren Zahlen, Grafiken und die offizielle Presseinfo finden Sie auf der Seite des Bundesverbands, oder unter folgendem Link: Zur Statistik 2025

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