Zum Schutz der Bevölkerung
Wenn durch Starkregenereignisse aus kleinen Bächen reißende Ströme werden, Deiche zu brechen drohen, Menschen in ihren Häusern von Wasser und Schlamm eingeschlossen sind, und ganze Gemeinden evakuiert werden müssen, dann braucht es hoch spezialisierte Kräfte. Diese Einsatzkräfte werden in Baden-Württemberg in zehn Wasserrettungszügen gebündelt und im Ernstfall alarmiert.
Als Grundlage dient hier das Landes-Katastrophenschutz-Gesetz (LKatSG).
Ein Wasserrettungszug in Baden-Württemberg besteht aus 23 Einsatzkräften, aufgeteilt auf einen Zugtrupp, eine Bootsgruppe, eine Strömungsrettergruppe und eine Tauchgruppe.
Die DLRG arbeitet im Katastrophenfall eng mit anderen Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz, den Maltesern, dem ASB und dem THW zusammen, um zivile Strukturen bestmöglichst aufrecht zu erhalten un die hauptamtlichen Kräfte im Rettungsdienst zu entlasten.
In Baden-Württemberg stellt die Ortsgruppe Langenau, zusammen mit den Ortsgruppen Reutlingen, Tübingen und Ulm, den Wasserrettungszug 7 (WRZ-7). Aus Langenau kommen sowohl Strömungsretter, als auch Kraftfahrer und Gruppen-, sowie Zugführer.
Zuletzt war der WRZ-7 im Juni 2024 im Hochwasser in Bayern im Einsatz.
